Erfahrungen Nepal
8. Dezember 2008Anna war 6 Wochen im Projekt Sozialarbeit in Nepal:
„Normalerweise war der Tagesablauf so, dass ich um sechs Uhr aufgestanden bin und dann ins Waisenhaus gegangen bin. Dort gab es dann Morgengymnastik, Tee, und ich hab den Kindern mit den Hausaufgaben geholfen. Nach dem Frühstück haben sie sich dann für die Schule fertig gemacht. Anschließend hatte ich bis vier Uhr frei, bis die Kinder wieder aus der Schule kamen und dann hab ich wieder mit ihnen gespielt, beim Lernen geholfen, usw. Um sieben Uhr hatte ich dann Feierabend.
Ich hab gelernt, dass es diesen Kindern sehr schlecht geht, aber dass sie trotzdem sehr glücklich sind. Außerdem halten sie alle zusammen, die Größeren kümmern sich um die Kleineren und alle sind sehr selbständig. Man merkt bei so einer Arbeit erst, wie gut es uns hier in Deutschland eigentlich geht.
Meine Gastfamilie war total super! So wahnsinnig lieb und sie haben mich gleich in die Familie aufgenommen. Ich hab mich sehr wohl gefühlt. Auch die anderen Nepalesen sind sehr nett und hilfsbereit.
Mein Auslandsaufenthalt war super! Ich bereue nichts! Das Land ist so komplett anders als Deutschland und man lernt vieles zu schätzen, wie beispielsweise Waschmaschinen oder einfach nur eine warme Dusche. Es war schon sehr gewöhnungsbedürftig am Anfang, aber ich hab mich sehr gut eingelebt.“
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