Archiv für 'Erfahrungsberichte Sozialarbeit'

Erfahrungen mit Praktikawelten von Sabine – Freiwilligenarbeit in Indien

Dienstag, 27. April 2010

Sabine W. hat zwei Monate Freiwilligenarbeit in Rajasthan/Indien geleistet. Hier ist ihr Erfahrungsbericht:

„Da ich Indien schon mal bereist habe, wusste ich wenigstens was für ein Chaos mich in den indischen Städten erwarten wird. Das indische Land und die Wüste konnte ich gar nicht einschätzen. Aber ich habe mich schon sehr auf die Menschen dort gefreut, denn die sind eigentlich in ganz Indien sehr freundlich!

Erwartungen an das Projekt selbst hatte ich kaum. Ich ging einfach davon aus, dass ich entweder Kinder unterrichten oder einfach betreuen werde.

Das gesamte Programm war super, allerdings gerade NICHT so, wie ich es mir vorgestellt habe! Ich bin davon ausgegangen, dass alles etwas schwieriger, anstrengender und primitiver ist. Ich war also absolut positiv überrascht!

In den Einführungstagen in Jaipur war alles, entgegen indischer Gewohnheit, super organisiert :-) Selbst wenn man trotzdem noch Fragen hatte, konnte man sich jederzeit an die Mitarbeiter vor Ort wenden. Das Camp in Shiv war sauber und wirklich schön! Ich habe es mir viel ‘ursprünglicher’ vorgestellt und freute mich über volle Kühlschränke mit Wasser, Cola, Fanta usw.! Es gab 2 PCs mit Internetanschluss…was will man mehr? Es hat also an so gut wie nichts gefehlt! An meinem ‘Arbeitsplatz’ habe ich mich sooo wohl gefühlt! Ich war einem Day Care Center und hab schon nach wenigen Tagen die Kinder, alle zwischen 2-14 Jahre, sehr ins Herz geschlossen… und sie mich auch! Die 8 Wochen gingen schnell rum und ich vermisste mein zu Hause gar nicht so oft, wie ich es erst vermutete!

Mein Tagesablauf sah ca. so aus:

Halb acht gab es für die, die es wollten, jeden Tag einen einstündigen Yogaworkshop! Ab um neun dann Frühstück. Zehn Uhr hieß es dann Besprechung der Arbeitsgruppen, was heute mit den Kindern gemacht werden soll! Es werden alle Materialien zusammengepackt für den Tag und 10:40 Uhr wurden wir mit unserem Bus zum Day Care Center gefahren. Dort hatten wir 1 1/2 Stunden Zeit.

Weil die Kinder dort hin kommen, weil zu Hause sonst keiner ist, brachten wir Stabilität in ihren Tagesablauf indem wir immer erst Zähne putzten und dann Hände gewaschen haben. Das hat den Kleinen auch toll gefallen. Ansonsten haben wir immer versucht, ihnen einfaches Englisch wie Farben, Tiere, Zahlen usw. beizubringen.

Der Bus brachte uns dann wieder ins Camp. Dort gab es kurz nach eins Mittag… immer lecker! Wer sich dafür entschieden hat, auch nachmittags zu unterrichten, hatte 14 Uhr das nächste Meeting und ging gegen 15Uhr wieder los. Ich blieb im Camp. Man konnte Bücher aus dem RecRoom (auch in verschiedenen Sprachen, sie wurden von früheren Freiwilligen da gelassen) lesen oder einfach in der Sonne entspannen (es ist sehr heiß gewesen!)

Um19Uhr gab es Abendesse. Danach war dann nicht mehr viel los.

Man saß abends noch auf der Terrasse vor den Hütten, denn das war die einzige Tageszeit in der es nicht mehr über 40 Grad heiß war, und redet und bestaunt den Sternenhimmel, der mit dem in Deutschland nicht zu vergleichen ist :-)

Bis kurz vor Sonnenuntergang gab es die Möglichkeit Volleyball oder Badminton zu spielen! Und natürlich musste man immer wieder Wäsche waschen!

Übers Wochenende wurden immer Ausflüge auf eigene Faust unternommen! Meist ging es mit dem öffentlichen Bus nach Jaisalmer. 100km in 2Stunden! Die Stadt ist ein Shoppingparadies! Man kann auch Touren nach Bikaner, Jodpur und Udaipur unternehmen oder, natürlich, einfach mal ein Wochenende ganz in Ruhe im Camp bleiben! ;-)

Gemeinsam mit anderen Teilnehmern haben wir auch hin und wieder ‘Malerarbeiten’ an den Wänden unseres Camps vorgenommen. So hat z.B. unser Shop einen tollen Anstrich im Dschungel-Design bekommen!

Mir haben das Land und die Kultur sehr gut gefallen und mein Kontakt zu den anderen Freiwilligen und den Einheimischen war auch gut. Das indische Landleben hat mich erst erschreckt, denn es ist mit nichts zu vergleichen! Alles ist sehr primitiv und macht das sowieso schon schwere Leben der Menschen noch schwieriger. Aber das Gefühl des ‘Mitleids’ wich dann etwas, nachdem man sah, wie glücklich die Menschen mit ihrem Dasein waren. Man wurde nachdenklich, weil in unserer Zivilisation schon bei viel weniger Schwierigkeiten ein riesen Tamtem gemacht wird! Ich beneide die Leute um ihre Fähigkeit, mit dem Wenigsten zurechtzukommen und dabei in völliger Zufriedenheit zu leben und immer freundlich und sehr hilfsbereit gegenüber Fremden zu sein! Die Kinder sind natürlich sehr wild, aber abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen sind sie sehr lieb und scheinen die Freiwilligen sehr ins Herz zu schließen. Es gab keinen Hinweis, dass unsere Arbeit in Indien in irgendeiner Weise abgelehnt wurde. Das war toll!

Am Schönsten war, dass man viele liebe Menschen im Camp kennengelernt hat, mit denen man in der Freizeit und am Wochenende Zeit verbringen und Spaß haben konnte. Das ist aber Nichts, gegen das Gefühl, von den Kindern mit denen man arbeitet, wirklich gern gehabt zu werden! Unsere DayCareCenter-Kinder hingen sehr an uns und wir freuten uns jeden Tag darauf, wieder zu ihnen zu kommen zu können! Das hätte ich nie erwartet! Das hat mich bei den ganzen 8 Wochenprogramm am glücklichsten gemacht!

Die Informationen und Reiseunterlagen von Praktikawelten waren, fürs Erste, sehr hilfreich. Vor allem das Heftchen für die Reisevorbereitung hat weitergeholfen! Durch das Senden der Projektunterlagen konnte man sich auch ein genaueres Bild von der Arbeit vor Ort machen! Bei Fragen per Mail wurde meist schnell geantwortet. Wenn mal keine Antwort kam, war es kein Problem, sich telefonisch zu melden! Mir wurde freundlich und sehr schnell weitergeholfen. Was ich etwas vermisst habe, waren detaillierte Informationen zur Lage des Projekts, die mir dann auf Anfrage mitgeteilt wurden. Für alle Wege westlich vom Camp benötigt man schon eine behördliche Genehmigung, weil es schon zum ‘Niemandsland’ zu Pakistan zählt. Dadurch dass Rajasthan so groß ist, rechnet man sicher nicht mit DER Entfernung! Einige hatten sich sicher etwas ganz anderes vorgestellt und kamen mit den dortigen Umständen doch nicht so gut klar.

Die Betreuung durch das Team vor Ort war super, genau nach meinen Vorstellungen. Da gab es gar nichts zu meckern! In Jaipur, in den Einführungstagen, wurde sich prima um uns gekümmert. Im Camp in Rajasthan konnte man sich mit jedem noch so kleinen Problem, sowohl an den Camp-Manager als auch an jeden anderen Mitarbeiter wenden und es wurde sich sofort gekümmert! Selbst als es eine Woche vor meiner Abreise eine kleine ‘Epidemie’ im Camp gab (ein Virus legte viele der Freiwilligen flach) wurde sich rührend gekümmert! Es wurde Essen und Trinken (nach Wunsch auch Medikamente) ans Bett gebracht. Hin und wieder wurde auch der Arzt aus Shiv ins Camp bestellt und, bei dem besagten Virus, wurde sogar ein Transport nach Barmer ins Krankenhaus auf die Beine gestellt! Man hat sich auf jeden Fall immer sicher und wohl gefühlt!

Mir ist vor allem klar geworden, dass wir uns in Deutschland gar nicht bewusst sind, wie gut es uns geht! In Indien geht es so vielen Menschen schlecht, aber sie fügen sich und sind damit auch noch glücklich. kaum einer beschwert sich! Ich will mein Leben bewusst mehr genießen. Natürlich habe ich auch durch die vielen verschiedenen Nationen, die im Camp waren, viele Erfahrungen sammeln können. Allerdings war die indische Kultur natürlich wesentlich prägender!

Ich glaub, hier kann ich mich kurz fassen: Es war absolut richtig diesen Auslandsaufenthalt zu machen!! 8Wochen waren perfekt! 4Wochen reichen nicht!!! Ich werde diese Zeit sehr vermissen!

Aber:Wer noch halbwegs Platz im Koffer hat, sollte Material mitbringen!Das Team vor Ort selber bietet für ALLE Projekte insgesamt 4 Bücher aus denen sich jeder was rauskopieren kann, meist nur das ABC! Also nicht sehr viel! Der Rest wurde von früheren Freiwilligen im Camp selbst gebastelt oder von zu Hause mitgebracht! Das Material an Arbeitsmaterialien ist sehr (!) gering! Wer also Flashcards, Aufkleber, Bücher oder sonst was hilfreiches in englischer Sprache mitbringen könnte: Es wird SEHR benötigt!

Hier noch ein paar Tips - Was man mitbringen sollte:

Für die Nächte in der Wüste ist es wichtig, ein Moskitonetz mitzubringen. Zwar gibt es einige im Camp, die frühere Volunteere dagelassen haben (ja, ich auch! :-)) aber sie sind oft alt und sie reichen nicht für alle! Übern Tag ist es sicher hilfreich, Sonnencreme zu benutzen, denn die Sonne brennt!

Hin und wieder war ich auch froh, mein Handdeinfektionsmittel mitgenommen zu haben! Inden ist und bleibt eben sehr dreckig und nach einer Fahrt mit dem öffentlichen Bus ist das Verlangen nach sauberen händen enorm! :-)

Man sollte sich, je nach Aufenthaltsdauer, auch ordentlich viel Waschmittel mitbringen!

Ein Schlafsack empfiehl sich vor allem für die Übernachtfahrt mit der Bahn und als Unterlage auf zweifelhaften Hotelbetten. Außerdem wurde es ab Mitte November Nachts sehr kalt!

Medikamente!! Lieber zu viel als zu wenig! Auf jeden Fall gegen Durchfall (UND das Gegenteil :-))und Wunddesinfektion müssen mit!

Sonstiges:

Wer das Rajasthan-Projekt macht, sollte kein gespaltenes Verhältnis zu Dreck und Unordnung haben! So lustig wie es klingt, aber die Städte sind unglaublich verdreckt. Die Straßen dienen als Müllplatz und das DARF einem einfach nicht stören sonst wird man von den Einheimischen nur verständnislos angeguckt!

Natürlich muss man, wie in jedem anderen Land auch, immer offen gegenüber den Menschen und deren Kultur sein! Bei Indern ist vielleicht auch ein gesteigertes Maß an Geduld nicht falsch, denn alles dauert länger und ist am Ende doch nicht so, wie es eigentlich sein sollte. Aber das ist ja das Tolle! Man muss es mögen!!

Lernmaterial für alle Altersgruppen mitbringen!! Das wäre enorm hilfreich!

Wichtig: Alles möglichst in englischer Sprache!“

Wir freuen uns auch auf deinen Bericht – einfach per Email an info@freiwilligenarbeit-indien-nepal.de.

Erfahrungen mit Praktikawelten von Annika F. - Freiwilligenarbeit in Indien

Freitag, 23. April 2010

Annika war einen Monat in Rajasthan/Indien und hat Freiwilligenarbeit in einem Sozialarbeitsprojekt geleistet.

„Ich hatte die Erwartung, in eine vollkommen neue Welt zu gelangen und mein Leben in Deutschland dadurch besser schätzen zu lernen.

Der Aufenthalt war super, genau nach meinen Vorstellungen. Ich fand es schön mit den anderen Freiwilligen an einem Strang zu ziehen und den Kindern dadurch was Gutes zu tun.

Ich bin sehr gut mit der fremden Kultur zurechtgekommen und hab die Erfahrung gemacht, dass die Menschen egal wie arm sie sind, einen immer willkommen heißen und für einen das letze Hemd geben würden.

Praktikawelten war bei allen Fragen immer sehr gut zu erreichen und die Betreuung durch das Team vor Ort war echt gut, sie standen bei Problemen und Fragen immer zu Verfügung!

Hier mein typischer Tagesablauf:

6Uhr aufstehen

7-8Uhr Yoga

8Uhr Tea Time

8.30-9Uhr Frühstück

9.15-12.15Uhr Arbeiten

13.15-13.45 Mittag essen

14.15-16Uhr Arbeiten

17Uhr Tea Time

18Uhr Hindi lernen oder Indisch Kochen

19Uhr Abendbrot

danach Freizeit

Abends haben wir uns immer getroffen und gequatscht oder einen Film geschaut. Am Wochenende habe ich einmal eine Kamelsafari gemacht und ein anderes Mal bin ich mit anderen Freiwilligen nach Jodpur (in eine andere Stadt) gefahren.

Es war eine sehr gute Entscheidung die Reise zu machen und ich weiß, dass ich dieses wiederholen werde.

Mein Tip: Man sollte sich an das Land und an die Kultur anpassen und das Holi Festival besuchen, da hatte ich meinen schönsten und lustigsten Moment während meines Aufenthalts.”

Wenn auch du einen Auslandsaufenthalt gemacht hast, schick uns doch auch einfach einen Erfahrungsbericht per Email an info@freiwilligenarbeit-in-afrika.de

Erfahrungen mit Praktikawelten - Freiwilligenarbeit Indien

Montag, 9. Februar 2009

Rana war 8 Wochen im Bereich Sozialarbeit in Indien tätig:

„ Ich habe meine Arbeit sehr genossen und bin jeden Tag sehr gerne zur Arbeit gegangen.
Klar, es war manchmal wirklich schwer, weil die Kinder oft unruhig sind und nicht zuhören, wenn man etwas beibringen möchte. Eins der größten Probleme, ist, dass sie alles auswendig lernen und nicht wirklich verstehen. Daher ist man oft sehr frustriert. Aber wenn dann, mal ein Kind kommt und dir etwas mitteilt was es gelernt hat, freut man sich sehr.

Ich habe in dem Dorf Palampur gewohnt. Es ist ein sehr süßes Dorf in den Bergen.
Genauso wie das Dorf sind auch die Einheimischen unglaublich süß. Ich habe mich mit vielen Einheimischen angefreundet und war oft zu Besuch für Tee und Kekse.
Die Menschen sind eher schüchtern und überhaupt nicht aufdringlich. Ich habe die Zeit in Palampur sehr genossen und wir haben immer, nach einem Wochenende außerhalb gesagt “Oh we are back home”.

In Palampur war der Sternenhimmel immer so schön und die ganze Landschaft ist einfach unglaublich! ich kann es nicht beschreiben, man muss es gesehen haben. Dazu war das Trekking im Himalaya Gebirge einfach einmalig- ich glaube eins der schönsten Dinge, die ich je gesehen habe.

Ich liebe Indien- ein tolles Land. Ich habe in diesen 2 1/2 Monaten so unglaublich viel gelernt. Und ich bin so froh, dass ich so etwas tolles erlebt habe. Ich wäre wirklich gerne länger geblieben.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Indien findest Du bei Praktikawelten unter Freiwilligenarbeit Indien.

Erfahrungen mit Praktikawelten - Freiwilligenarbeit in Nepal

Montag, 8. Dezember 2008

Charlotte war 4 Wochen im Bereich Sozialarbeit in Nepal tätig:

„Pro Tag gab ich zwischen 4 und 5 Lektionen auf verschiedenen Stufen.
Nach dem Unterrichtsende um 15.30 habe ich mit den Kindern der Gastfamilie gespielt oder hab einen Spaziergang gemacht und mir neue Orte angeschaut. Nach dem Abendessen verbrachte ich die Zeit mit meiner Gastfamilie.

Ich bin sehr schnell in Kontakt gekommen mit Einheimischen. Sobald man ein wenig Nepali spricht und von der Arbeit erzählt, sind sie sehr offen und freuen sich über den Kontakt. Mich hat die Gastfreundschaft und Großzügigkeit immer wieder aufs Neue überwältigt.

Unvergesslich bleibt meine erste Schulstunde. 37 Schüler, die aufstehen und mich, ihre neue Lehrerin begrüßen und gespannt sind, was ich mit ihnen vorhabe.

Ich habe neue Leute kennen gelernt, die mir nur nach einem Monat sehr nahe stehen.
Ich habe ein neues Land kennen gelernt, das sich immer wieder wie eine neue Heimat angefühlt hat. Ich war beeindruckt von der unglaublichen Reichhaltigkeit der Kultur und dem Lebensmut der Nepalesen.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Nepal findest Du bei Praktikawelten unter Freiwilligenarbeit in Nepal.

Erfahrungen Nepal

Montag, 8. Dezember 2008

Anna war 6 Wochen im Projekt Sozialarbeit in Nepal:

„Normalerweise war der Tagesablauf so, dass ich um sechs Uhr aufgestanden bin und dann ins Waisenhaus gegangen bin. Dort gab es dann Morgengymnastik, Tee, und ich hab den Kindern mit den Hausaufgaben geholfen. Nach dem Frühstück haben sie sich dann für die Schule fertig gemacht. Anschließend hatte ich bis vier Uhr frei, bis die Kinder wieder aus der Schule kamen und dann hab ich wieder mit ihnen gespielt, beim Lernen geholfen, usw. Um sieben Uhr hatte ich dann Feierabend.

Ich hab gelernt, dass es diesen Kindern sehr schlecht geht, aber dass sie trotzdem sehr glücklich sind. Außerdem halten sie alle zusammen, die Größeren kümmern sich um die Kleineren und alle sind sehr selbständig. Man merkt bei so einer Arbeit erst, wie gut es uns hier in Deutschland eigentlich geht.

Meine Gastfamilie war total super! So wahnsinnig lieb und sie haben mich gleich in die Familie aufgenommen. Ich hab mich sehr wohl gefühlt. Auch die anderen Nepalesen sind sehr nett und hilfsbereit.

Mein Auslandsaufenthalt war super! Ich bereue nichts! Das Land ist so komplett anders als Deutschland und man lernt vieles zu schätzen, wie beispielsweise Waschmaschinen oder einfach nur eine warme Dusche. Es war schon sehr gewöhnungsbedürftig am Anfang, aber ich hab mich sehr gut eingelebt.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Nepal findest Du hier.

Erfahrungen Indien

Montag, 8. Dezember 2008

Anna war 6 Wochen im Sozialwesen-Projekt in Indien:

„Ich habe sehr viele schöne Erfahrungen gesammelt. Die Arbeit mit den Kindern war sehr schön und sie zeigte mir beispielsweise, dass die Kinder auch in einer Welt ohne Spielzeug glücklich sein können.

Am Morgen gab es erst einmal Frühstück, danach wurden wir zu unseren Projekten gefahren. Als ich dort ankam, waren die meisten Kinder noch nicht da. So spielte und zeichnete ich mit ihnen bis alle Kinder anwesend waren. Danach wurde gesungen und ich unterrichtete meinen Teil, den ich vorbereitet hatte.
Zwei Mal in der Woche arbeitete ich nachmittags im Brige Course. Dort half ich den Kindern bei ihren Hausaufgaben. Sonst gingen wir nachmittags manchmal an den Strand, je nach Wetter, einkaufen oder man blieb auch mal zu Hause und las ein Buch.

Ich habe sehr viele schöne Erfahrungen gesammelt. Ich fand es eine gute Entscheidung diesen Auslandaufenthalt zu machen und würde es auch sofort wieder machen.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Indien findest Du hier.