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Video: Freiwilligenarbeit in Nepal

Freitag, 3. Juni 2011

Du interessierst dich für Freiwilligenarbeit in Nepal und möchtest schon jetzt erste Eindrücke von deinem Aufenthalt in Nepal bekommen? Dann solltest du dir unbedingt folgendes Video anschauen. Es zeigt viel Wissenswertes rund um das Thema Freiwilligenarbeit in Nepal. :-)

Viel Spaß beim Gucken!

Erfahrungen mit Praktikawelten von Salome – Freiwilligenarbeit in Indien

Montag, 14. Februar 2011

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Salome Mielke hat im August 2010 fast 2 Monate in Indien verbracht und dort Sozialarbeit mit Kindern geleistet und unterrichtet.

Hier kannst du ihren Erfahrungsbericht lesen:

„Der Auslandsaufenthalt in Indien war sehr schön aber anders als ich dachte. Zum einen war ich sehr positiv von dem Land Indien überrascht. Ich hatte vorher, speziell einigen kulturellen Ansichten im Hinduismus gegenüber Vorurteile und musste in dem Land selber erfahren, dass die Freundlichkeit der Menschen sowie der gegenseitige Respekt der immer vorherrscht mir zuvor in keinem anderen Land so begegnet ist. Das war eine tolle Erfahrung, wodurch ich Indien und vor allem die indische Bevölkerung lieben gelernt habe.

Was die Freiwilligenarbeit angeht, haben sich meine Erwartungen in etwa bestätigt. Das Problem bei allen Programmen wie diesen, die nur über einen relativ kurzen Zeitraum gehen ist, dass man im Grunde genommen zu wenig Zeit hat, um den Menschen vor Ort nachhaltig helfen zu können. Das ist schade, mir war es aber eigentlich schon vor der Abreise klar.

Mein Tagesablauf war sehr geregelt. Nach dem Frühstück hatte man Zeit, um sich auf seine Arbeit vorzubereiten. Je nach dem was das war, waren es so Arbeiten, wie Unterrichtsvorbereitung, etc. Ich habe in der ersten Hälfte meines Aufenthaltes morgens Computerunterricht für Frauen gegeben. Später habe ich in einer Behindertenschule gearbeitet, wo ich einen Jungen betreut habe. Den Vormittag hat man bei seiner Arbeit verbracht. In der Behindertenschule haben wir die Kinder erst einzeln unterrichtet für eine Stunde und danach mit ihnen gespielt. Manchmal haben wir besondere Projekte organisiert, wo wir zum Beispiel gebastelt haben.

Man wurde dann wieder zum Mittagessen abgeholt und zum Camp gebracht. Nach dem Essen hatte man etwa 1-2 Stunden freie Zeit, dann hat die Nachmittagsarbeit begonnen. Ich habe in den ersten 3 Wochen in einer Einrichtung gearbeitet, wo Kinder im Alter von 6-15 Jahren nach der Schule kommen konnten und eine Betreuung hatten, sodass die Eltern zur Arbeit gehen konnten. Dort habe ich Englisch und Mathe unterrichtet und mit den Kindern gespielt. Später bin ich nachmittags ins Waisenhaus gegangen, wo ich auch ein Mädchen unterrichtet habe und danach mit den Kindern gespielt habe.

Neben dem üblichen Tagesablauf gab es häufiger Angebote, wie Kochkurs, Hindiunterricht oder Yoga, die nach dem Mittagessen oder vor dem Abendessen waren.

Neben meiner Freiwilligenarbeit bin ich in Indien sehr viel gereist, so war ich jedes Wochenende unterwegs. Meistens bin ich mit anderen Teilnehmern über das Wochenende (manchmal auf Donnerstag bis Sonntag) selbstständig in andere Städte gereist um diese kennenzulernen. Das war eine sehr interessante Erfahrung, da man meiner Meinung nach das Land und die Menschen so am besten kennenlernt.

Außerdem gab es auch zwei Exkursionen, die von IDEX organisiert waren: Eine Fahrt nach Amritsar zum Goldenen Tempel der Sikhs sowie an die pakistanische Grenze und eine Trekkingtour. Beides hat mir sehr gut gefallen.

Während meiner Freiwilligenarbeit konnte ich viele Erfahrungen mit einer fremden Kultur und Bevölkerung sammeln. Ich war zunächst sehr misstrauisch der Bevölkerung gegenüber. Gerade zu Beginn fällt auf, dass man oft als reicher Weißer gesehen wird und daher sehr aufpassen muss. Meine späteren Erfahrungen waren allerdings, dass die Inder unglaublich freundlich und hilfsbereit sind und sich sehr für Europäer interessieren. Es ist üblich, sich einfach mit Fremden auf der Straße zu unterhalten und sich gegenseitig zu helfen. Ich habe kein einziges Mal erlebt, dass ein Inder schlecht zu mir war.

Die Kultur ist vom Respekt füreinander gekennzeichnet, was mich sehr beeindruckt hat. Einige kulturelle Gepflogenheiten sind für uns Europäer sehr schwer nachzuvollziehen, wie beispielsweise die Heiratsgepflogenheiten. Ich habe jedoch gelernt, die Kultur so wie sie ist zu akzeptieren. Es gibt da nichts Schlechtes und Gutes, wir können viel von der indischen Kultur lernen und sie viel von unserer.

Der lustigste Moment meines Aufenthaltes war als ich mit einer Freundin für ein paar Tage nach Shimla gefahren bin. Wir haben uns nachmittags kurz im Hotel schlafen gelegt. Ich bin davon aufgewacht, dass unsere Zimmertür, die auf einen Balkon geführt hat, mit einem Schlag aufgegangen ist. Ich bin aufgestanden, um die Tür zu schließen und sehe, dass ein Affe in unserem Zimmer ist. Ich glaube, der Affe hat sich genauso erschrocken wie ich, er hat die Kekse meiner Freundin geklaut und ist verschwunden. Das war mit Abstand der lustigste Moment meines Aufenthaltes!

Der schönste Moment war die Nacht, die wir bei der Trekkingtour auf dem Berg verbracht haben. Wir haben ein Lagerfeuer gemacht, den Sonnenuntergang und -aufgang angeschaut und weit und breit waren keine Menschen. Das war eine unglaubliche Erfahrung!

Meine Arbeit in der Behindertenschule war auch eine sehr schöne Erfahrung. Ich habe mich mit meinem Schüler sehr gut angefreundet und als der Moment gekommen war, dass ich abreisen musste, hat er mich etwa 5 Minuten umarmt, angefangen zu weinen und wollte nicht, dass ich weg gehe. Das war wirklich ergreifend und mir ist der Abschied dadurch sehr schwer gefallen.

Es war eindeutig eine gute Entscheidung nach Indien zu reisen!

Als Tipp würde ich zukünftigen Teilnehmern noch mitgeben dass es das wichtigste ist, dass sie komplett offen für das Land und die Kultur sind und nicht zu hohe hygienische Ansprüche haben! Dann kann der Aufenthalt wunderschön werden.“

Freiwilligenarbeit in Asien

Samstag, 27. Februar 2010

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Willst Du Gutes tun, die Welt entdecken und andere Kulturen fernab vom Massentourismus hautnah kennen lernen? Dann bist auf unserem Infoportal für Freiwilligenarbeit in Asien genau richtig.
Hier findest Du die wichtigsten Infos über Freiwilligenarbeit, in welchen Ländern Du Dich engagieren kannst und in welchen Bereichen Du Freiwilligenarbeit leisten kannst. Mit Sicherheit wirst Du die passende Freiwilligenarbeit für Dich finden.

Auf unserem Portal gibt es alle Informationen über Freiwilligenarbeit aus den verschiedensten Bereichen, und zwar mit Freiwilligenarbeit Indien und Freiwilligenarbeit Nepal!

Warum Freiwilligenarbeit?

Es gibt viele Gründe Dich im Rahmen einer Freiwilligenarbeit zu engagieren.
Die Freiwilligenarbeit gibt Dir die einzigartige Gelegenheit, einen Einblick in eine völlig fremde Kultur zu erhalten. Du kannst in direkten Kontakt mit den Einheimischen treten und einen wichtigen Beitrag für Dein Gastland leisten.

Du hast die Chance, das Land in dem Du Dich mit Freiwilligenarbeit engagierst, in all seinen Facetten kennen zu lernen. All das würde Dir als normaler Tourist unzulänglich bleiben!

Bei der Freiwilligenarbeit kannst Du ganz nebenbei auch noch Deine Sprachkenntnisse verbessern und Deinen Lebenslauf um eine interessante Erfahrung bereichern. Fremdsprachenkenntnisse und Auslandserfahrung sind gefragter denn je und werden von jedem Personalchef geschätzt.

Bei der Freiwilligenarbeit kannst Du kein Geld verdienen- eher könnte man die Freiwilligenarbeit als Bildungserlebnis der besonderen Art bezeichnen.
Du kannst Dich während der Freiwilligenarbeit mit den gesellschaftlichen Problemen in Asien auseinandersetzen und Dein soziales Engagement unter Beweis stellen.

Freiwilligenarbeit erweitert außerdem Deinen eigenen Horizont und stärkt Deine Persönlichkeit und Dein Selbstbewusstsein.
Nach der Freiwilligenarbeit wirst Du toleranter, aufgeschlossener und gelassener zurückkehren und viele Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

Da nur die Volljährigkeit für die Teilnahme an einer Freiwilligenarbeit vorausgesetzt wird, ist solch eine Freiwilligenarbeit generell für jeden interessant. Ob nun direkt nach dem Abitur, in den Semesterferien, vor dem Wechsel in einen neuen Job oder auch als Alternative zum Freiwilligen Sozialen Jahr- Deiner Freiwilligenarbeit steht nichts im Wege.

Während Deiner Freiwilligenarbeit können die Tätigkeiten ganz unterschiedlich sein. Vom Unterrichten an einer Schule, über Umweltschutz bis hin zur Tierpflege- Deine Hilfe durch Freiwilligenarbeit wird in vielen verschiedenen Bereichen geschätzt.

Neben der Freiwilligenarbeit hast Du noch genügend Zeit, um mit Freiwilligen aus aller Welt das Land zu erkunden. Mit Sicherheit wirst Du viele neue Freundschaften während der Freiwilligenarbeit schließen.

Für die Freiwilligenarbeit solltest Du grundlegende Eigenschaften wie Selbstständigkeit, Anpassungsfähigkeit und Flexibilität mitbringen.
Das bedeutet auch, auf den gewohnten Lebensstandard während der Freiwilligenarbeit zu verzichten. Dann wird die Freiwilligenarbeit bestimmt zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Freiwilligenarbeit: Worauf Du achten solltest

Freiwilligenarbeit auf eigene Faust zu suchen ist oftmals mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Speziell bei Freiwilligenarbeit solltest Du daher auf eine Agentur als Vermittler nicht verzichten. Die Organisation unterstützt Dich vor allem bei der Planung und Umsetzung der Freiwilligenarbeit.

Verschiedene Organisationen haben sich auf Freiwilligenarbeit spezialisiert und bieten Dir die Möglichkeit, an einer Freiwilligenarbeit teilzunehmen.


Die folgenden Punkte solltest Du bei Deiner Auswahl einer guten Organisation unbedingt beachten:

1. Gute Beratung vor der Abreise
Für Deine Freiwilligenarbeit sollte Dich die Organisation vor Deiner Abreise kompetent und intensiv bei der Auswahl Deines Ziellandes und Deines Wunschprojektes beraten. Eine gute Organisation unterstützt Dich zudem bei der Auswahl einer Reiseversicherung und bei der Beantragung des Visums.
Um optimal auf die Freiwilligenarbeit vorbereitet zu werden, sollte Dir die Organisation umfangreiche Reiseunterlagen zusammenstellen und bei Fragen jederzeit für Dich da sein.

2. Betreuung vor Ort
Bei Deiner Freiwilligenarbeit ist die persönliche Betreuung vor Ort einer der wichtigsten Punkte, die Du berücksichtigen solltest. Hier trennt sich oftmals die Spreu vom Weizen.
Du solltest eine Organisation auswählen, die im Zielland ansässig ist oder zumindest ein Partnerteam vor Ort hat. Denn nur so wird auch garantiert, dass Du am Flughafen abgeholt wirst, bei einer mehrtägigen Einführungsveranstaltung mit der fremden Kultur vertraut gemacht wirst und jederzeit ein Ansprechpartner bei Fragen zum Thema Freiwilligenarbeit für Dich da ist.

3. Qualitätssicherung
Die Qualität der Programme rund um Freiwilligenarbeit kannst Du an unterschiedlichen Kriterien erkennen.
Die Organisation sollte Mitglied in verschiedenen Verbänden sein. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass auf ein Netzwerk von internationalen Fachexperten zurückgegriffen wird, die zur ständigen Qualitätsverbesserung der Freiwilligenarbeit beitragen. Seriöse Organisationen veröffentlichen zudem die Erfahrungsberichte ihrer ehemaligen Teilnehmer und bieten auch an, mit ehemaligen Teilnehmern in Kontakt zu treten. Denn genau die, kennen sich am besten mit Freiwilligenarbeit aus.

Unser Tipp:
Freiwilligenarbeit in Indien und Nepal bietet die Organisation Praktikawelten an. Deine Unterstützung durch Freiwilligenarbeit in Indien auf jeden Fall benötigt!
Freiwilligenarbeit kannst Du übrigens auch in Mittel- oder Südamerika leisten.
Praktikawelten gibt Dir die Möglichkeit, bei der Freiwilligenarbeit in völlig fremde Kulturen einzutauchen und dabei mehr als nur Tourist zu sein!


Freiwilligenarbeit- In welchen Projekten kann ich mich engagieren?

Freiwilligenarbeit kannst Du in vielen verschiedenen Projekten in Indien und Nepal leisten. Deine Hilfe wird überall geschätzt.
In nachfolgender Übersicht findest Du mögliche Einsatzbereiche während Deiner Freiwilligenarbeit. Finde heraus, wo Dein Engagement im Rahmen einer Freiwilligenarbeit benötigt wird.

Sozialarbeit:
Bei Deiner Freiwilligenarbeit möchtest Du Dich mit Kindern beschäftigen?
In Indien und Nepal gibt es viele arme und hilfsbedürftige Kinder, denen Du während Deiner Freiwilligenarbeit die Zuwendung schenken kannst, die sie nur wenig oder gar nicht bekommen haben.
Mit den Kindern spielen, lachen, singen oder basteln- all das kannst Du bei Deiner Freiwilligenarbeit tun.
Die Freiwilligenarbeit findet meist in Waisenhäusern oder Kindertagesstätten statt.
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Unterrichten:
Freiwilligenarbeit im Bereich Unterrichten ist genau das Richtige für Dich, wenn Du schon immer mal vor einer eigenen Klasse stehen und die Fragen neugieriger Kinder beantworten wolltest. Du hast die Möglichkeit, Dich an Schulen in Indien oder Nepal zu engagieren.
Da das Bildungsniveau in den beiden Ländern sehr gering ist, ist Deine Freiwilligenarbeit hier besonders wichtig.
Bei dieser Freiwilligenarbeit kannst Du erfahren, wie der Schulalltag auf einem anderen Kontinent aussieht und dabei viele wertvolle Erfahrungen sammeln.
Die Kinder freuen sich über Deine Unterstützung durch Freiwilligenarbeit!
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Umweltschutz:
Willst Du aktiv zum Erhalt der einzigartigen Natur in Nepal beitragen? Dann solltest Du Dich für Freiwilligenarbeit im Bereich Umweltschutz entscheiden.
Die Freiwilligenarbeit gibt dir die Möglichkeit, die nepalesische Bevölkerung über die Notwendigkeit von Umweltschutzmaßnahmen zu informieren und diese zu animieren, sich in Zukunft mehr für die Umwelt zu engagieren.
Deine Hilfe ist auch bei praktischen Arbeiten gefragt, wie zum Beispiel beim Bau von kleinen Häusern oder dem Anpflanzen von Bäumen.
Auf jeden Fall eine abwechslungsreiche und lehrreiche Freiwilligenarbeit!
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Tierpflege:
Bist Du ein großer Tierfreund und hast Du Dich schon immer liebevoll um Tiere gekümmert? Dann auf zur Freiwilligenarbeit nach Indien.
Bei dieser Freiwilligenarbeit kannst Du zeigen, dass Du ein großes Herz für Tiere hast. In Indien kannst Du die ausgesetzten Tiere versorgen und diese mit Deiner Hilfe wieder aufpäppeln. Während der Freiwilligenarbeit wirst Du viel Interessantes über die Tiere und deren Pflege lernen können.
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Erfahrungen mit Praktikawelten von Sabine – Freiwilligenarbeit in Indien

Samstag, 27. Februar 2010

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Sabine W. hat zwei Monate Freiwilligenarbeit in Rajasthan/Indien geleistet. Hier ist ihr Erfahrungsbericht:

„Da ich Indien schon mal bereist habe, wusste ich wenigstens was für ein Chaos mich in den indischen Städten erwarten wird. Das indische Land und die Wüste konnte ich gar nicht einschätzen. Aber ich habe mich schon sehr auf die Menschen dort gefreut, denn die sind eigentlich in ganz Indien sehr freundlich!

Erwartungen an das Projekt selbst hatte ich kaum. Ich ging einfach davon aus, dass ich entweder Kinder unterrichten oder einfach betreuen werde.

Das gesamte Programm war super, allerdings gerade NICHT so, wie ich es mir vorgestellt habe! Ich bin davon ausgegangen, dass alles etwas schwieriger, anstrengender und primitiver ist. Ich war also absolut positiv überrascht!

In den Einführungstagen in Jaipur war alles, entgegen indischer Gewohnheit, super organisiert :-) Selbst wenn man trotzdem noch Fragen hatte, konnte man sich jederzeit an die Mitarbeiter vor Ort wenden. Das Camp in Shiv war sauber und wirklich schön! Ich habe es mir viel ‘ursprünglicher’ vorgestellt und freute mich über volle Kühlschränke mit Wasser, Cola, Fanta usw.! Es gab 2 PCs mit Internetanschluss…was will man mehr? Es hat also an so gut wie nichts gefehlt! An meinem ‘Arbeitsplatz’ habe ich mich sooo wohl gefühlt! Ich war einem Day Care Center und hab schon nach wenigen Tagen die Kinder, alle zwischen 2-14 Jahre, sehr ins Herz geschlossen… und sie mich auch! Die 8 Wochen gingen schnell rum und ich vermisste mein zu Hause gar nicht so oft, wie ich es erst vermutete!

Mein Tagesablauf sah ca. so aus:

Halb acht gab es für die, die es wollten, jeden Tag einen einstündigen Yogaworkshop! Ab um neun dann Frühstück. Zehn Uhr hieß es dann Besprechung der Arbeitsgruppen, was heute mit den Kindern gemacht werden soll! Es werden alle Materialien zusammengepackt für den Tag und 10:40 Uhr wurden wir mit unserem Bus zum Day Care Center gefahren. Dort hatten wir 1 1/2 Stunden Zeit.

Weil die Kinder dort hin kommen, weil zu Hause sonst keiner ist, brachten wir Stabilität in ihren Tagesablauf indem wir immer erst Zähne putzten und dann Hände gewaschen haben. Das hat den Kleinen auch toll gefallen. Ansonsten haben wir immer versucht, ihnen einfaches Englisch wie Farben, Tiere, Zahlen usw. beizubringen.

Der Bus brachte uns dann wieder ins Camp. Dort gab es kurz nach eins Mittag… immer lecker! Wer sich dafür entschieden hat, auch nachmittags zu unterrichten, hatte 14 Uhr das nächste Meeting und ging gegen 15Uhr wieder los. Ich blieb im Camp. Man konnte Bücher aus dem RecRoom (auch in verschiedenen Sprachen, sie wurden von früheren Freiwilligen da gelassen) lesen oder einfach in der Sonne entspannen (es ist sehr heiß gewesen!)

Um19Uhr gab es Abendesse. Danach war dann nicht mehr viel los.

Man saß abends noch auf der Terrasse vor den Hütten, denn das war die einzige Tageszeit in der es nicht mehr über 40 Grad heiß war, und redet und bestaunt den Sternenhimmel, der mit dem in Deutschland nicht zu vergleichen ist :-)

Bis kurz vor Sonnenuntergang gab es die Möglichkeit Volleyball oder Badminton zu spielen! Und natürlich musste man immer wieder Wäsche waschen!

Übers Wochenende wurden immer Ausflüge auf eigene Faust unternommen! Meist ging es mit dem öffentlichen Bus nach Jaisalmer. 100km in 2Stunden! Die Stadt ist ein Shoppingparadies! Man kann auch Touren nach Bikaner, Jodpur und Udaipur unternehmen oder, natürlich, einfach mal ein Wochenende ganz in Ruhe im Camp bleiben! ;-)

Gemeinsam mit anderen Teilnehmern haben wir auch hin und wieder ‘Malerarbeiten’ an den Wänden unseres Camps vorgenommen. So hat z.B. unser Shop einen tollen Anstrich im Dschungel-Design bekommen!

Mir haben das Land und die Kultur sehr gut gefallen und mein Kontakt zu den anderen Freiwilligen und den Einheimischen war auch gut. Das indische Landleben hat mich erst erschreckt, denn es ist mit nichts zu vergleichen! Alles ist sehr primitiv und macht das sowieso schon schwere Leben der Menschen noch schwieriger. Aber das Gefühl des ‘Mitleids’ wich dann etwas, nachdem man sah, wie glücklich die Menschen mit ihrem Dasein waren. Man wurde nachdenklich, weil in unserer Zivilisation schon bei viel weniger Schwierigkeiten ein riesen Tamtem gemacht wird! Ich beneide die Leute um ihre Fähigkeit, mit dem Wenigsten zurechtzukommen und dabei in völliger Zufriedenheit zu leben und immer freundlich und sehr hilfsbereit gegenüber Fremden zu sein! Die Kinder sind natürlich sehr wild, aber abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen sind sie sehr lieb und scheinen die Freiwilligen sehr ins Herz zu schließen. Es gab keinen Hinweis, dass unsere Arbeit in Indien in irgendeiner Weise abgelehnt wurde. Das war toll!

Am Schönsten war, dass man viele liebe Menschen im Camp kennengelernt hat, mit denen man in der Freizeit und am Wochenende Zeit verbringen und Spaß haben konnte. Das ist aber Nichts, gegen das Gefühl, von den Kindern mit denen man arbeitet, wirklich gern gehabt zu werden! Unsere DayCareCenter-Kinder hingen sehr an uns und wir freuten uns jeden Tag darauf, wieder zu ihnen zu kommen zu können! Das hätte ich nie erwartet! Das hat mich bei den ganzen 8 Wochenprogramm am glücklichsten gemacht!

Die Informationen und Reiseunterlagen von Praktikawelten waren, fürs Erste, sehr hilfreich. Vor allem das Heftchen für die Reisevorbereitung hat weitergeholfen! Durch das Senden der Projektunterlagen konnte man sich auch ein genaueres Bild von der Arbeit vor Ort machen! Bei Fragen per Mail wurde meist schnell geantwortet. Wenn mal keine Antwort kam, war es kein Problem, sich telefonisch zu melden! Mir wurde freundlich und sehr schnell weitergeholfen. Was ich etwas vermisst habe, waren detaillierte Informationen zur Lage des Projekts, die mir dann auf Anfrage mitgeteilt wurden. Für alle Wege westlich vom Camp benötigt man schon eine behördliche Genehmigung, weil es schon zum ‘Niemandsland’ zu Pakistan zählt. Dadurch dass Rajasthan so groß ist, rechnet man sicher nicht mit DER Entfernung! Einige hatten sich sicher etwas ganz anderes vorgestellt und kamen mit den dortigen Umständen doch nicht so gut klar.

Die Betreuung durch das Team vor Ort war super, genau nach meinen Vorstellungen. Da gab es gar nichts zu meckern! In Jaipur, in den Einführungstagen, wurde sich prima um uns gekümmert. Im Camp in Rajasthan konnte man sich mit jedem noch so kleinen Problem, sowohl an den Camp-Manager als auch an jeden anderen Mitarbeiter wenden und es wurde sich sofort gekümmert! Selbst als es eine Woche vor meiner Abreise eine kleine ‘Epidemie’ im Camp gab (ein Virus legte viele der Freiwilligen flach) wurde sich rührend gekümmert! Es wurde Essen und Trinken (nach Wunsch auch Medikamente) ans Bett gebracht. Hin und wieder wurde auch der Arzt aus Shiv ins Camp bestellt und, bei dem besagten Virus, wurde sogar ein Transport nach Barmer ins Krankenhaus auf die Beine gestellt! Man hat sich auf jeden Fall immer sicher und wohl gefühlt!

Mir ist vor allem klar geworden, dass wir uns in Deutschland gar nicht bewusst sind, wie gut es uns geht! In Indien geht es so vielen Menschen schlecht, aber sie fügen sich und sind damit auch noch glücklich. kaum einer beschwert sich! Ich will mein Leben bewusst mehr genießen. Natürlich habe ich auch durch die vielen verschiedenen Nationen, die im Camp waren, viele Erfahrungen sammeln können. Allerdings war die indische Kultur natürlich wesentlich prägender!

Ich glaub, hier kann ich mich kurz fassen: Es war absolut richtig diesen Auslandsaufenthalt zu machen!! 8Wochen waren perfekt! 4Wochen reichen nicht!!! Ich werde diese Zeit sehr vermissen!

Aber:Wer noch halbwegs Platz im Koffer hat, sollte Material mitbringen!Das Team vor Ort selber bietet für ALLE Projekte insgesamt 4 Bücher aus denen sich jeder was rauskopieren kann, meist nur das ABC! Also nicht sehr viel! Der Rest wurde von früheren Freiwilligen im Camp selbst gebastelt oder von zu Hause mitgebracht! Das Material an Arbeitsmaterialien ist sehr (!) gering! Wer also Flashcards, Aufkleber, Bücher oder sonst was hilfreiches in englischer Sprache mitbringen könnte: Es wird SEHR benötigt!

Hier noch ein paar Tips – Was man mitbringen sollte:

Für die Nächte in der Wüste ist es wichtig, ein Moskitonetz mitzubringen. Zwar gibt es einige im Camp, die frühere Volunteere dagelassen haben (ja, ich auch! :-) ) aber sie sind oft alt und sie reichen nicht für alle! Übern Tag ist es sicher hilfreich, Sonnencreme zu benutzen, denn die Sonne brennt!

Hin und wieder war ich auch froh, mein Handdeinfektionsmittel mitgenommen zu haben! Inden ist und bleibt eben sehr dreckig und nach einer Fahrt mit dem öffentlichen Bus ist das Verlangen nach sauberen händen enorm! :-)

Man sollte sich, je nach Aufenthaltsdauer, auch ordentlich viel Waschmittel mitbringen!

Ein Schlafsack empfiehl sich vor allem für die Übernachtfahrt mit der Bahn und als Unterlage auf zweifelhaften Hotelbetten. Außerdem wurde es ab Mitte November Nachts sehr kalt!

Medikamente!! Lieber zu viel als zu wenig! Auf jeden Fall gegen Durchfall (UND das Gegenteil :-) )und Wunddesinfektion müssen mit!

Sonstiges:

Wer das Rajasthan-Projekt macht, sollte kein gespaltenes Verhältnis zu Dreck und Unordnung haben! So lustig wie es klingt, aber die Städte sind unglaublich verdreckt. Die Straßen dienen als Müllplatz und das DARF einem einfach nicht stören sonst wird man von den Einheimischen nur verständnislos angeguckt!

Natürlich muss man, wie in jedem anderen Land auch, immer offen gegenüber den Menschen und deren Kultur sein! Bei Indern ist vielleicht auch ein gesteigertes Maß an Geduld nicht falsch, denn alles dauert länger und ist am Ende doch nicht so, wie es eigentlich sein sollte. Aber das ist ja das Tolle! Man muss es mögen!!

Lernmaterial für alle Altersgruppen mitbringen!! Das wäre enorm hilfreich!

Wichtig: Alles möglichst in englischer Sprache!“

Wir freuen uns auch auf deinen Bericht – einfach per Email an info@freiwilligenarbeit-indien-nepal.de.

Erfahrungen mit Praktikawelten von Annika F. – Freiwilligenarbeit in Indien

Dienstag, 23. Februar 2010

Annika war einen Monat in Rajasthan/Indien und hat Freiwilligenarbeit in einem Sozialarbeitsprojekt geleistet.

„Ich hatte die Erwartung, in eine vollkommen neue Welt zu gelangen und mein Leben in Deutschland dadurch besser schätzen zu lernen.

Der Aufenthalt war super, genau nach meinen Vorstellungen. Ich fand es schön mit den anderen Freiwilligen an einem Strang zu ziehen und den Kindern dadurch was Gutes zu tun.

Ich bin sehr gut mit der fremden Kultur zurechtgekommen und hab die Erfahrung gemacht, dass die Menschen egal wie arm sie sind, einen immer willkommen heißen und für einen das letze Hemd geben würden.

Praktikawelten war bei allen Fragen immer sehr gut zu erreichen und die Betreuung durch das Team vor Ort war echt gut, sie standen bei Problemen und Fragen immer zu Verfügung!

Hier mein typischer Tagesablauf:

6Uhr aufstehen

7-8Uhr Yoga

8Uhr Tea Time

8.30-9Uhr Frühstück

9.15-12.15Uhr Arbeiten

13.15-13.45 Mittag essen

14.15-16Uhr Arbeiten

17Uhr Tea Time

18Uhr Hindi lernen oder Indisch Kochen

19Uhr Abendbrot

danach Freizeit

Abends haben wir uns immer getroffen und gequatscht oder einen Film geschaut. Am Wochenende habe ich einmal eine Kamelsafari gemacht und ein anderes Mal bin ich mit anderen Freiwilligen nach Jodpur (in eine andere Stadt) gefahren.

Es war eine sehr gute Entscheidung die Reise zu machen und ich weiß, dass ich dieses wiederholen werde.

Mein Tip: Man sollte sich an das Land und an die Kultur anpassen und das Holi Festival besuchen, da hatte ich meinen schönsten und lustigsten Moment während meines Aufenthalts.”

Wenn auch du einen Auslandsaufenthalt gemacht hast, schick uns doch auch einfach einen Erfahrungsbericht per Email an info@freiwilligenarbeit-in-afrika.de

Erfahrungen mit Praktikawelten von Franziska – Freiwilligenarbeit in Indien

Dienstag, 23. Februar 2010

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Erfahrungsbericht von Franziska V. – sie war zwei Monate im Bereich Sozialarbeit/Unterrichten in Indien tätig.

„Ich hatte aufgrund verschiedener Berichte und Erzählungen über Reisen nach Indien keine besonders hohen Erwartungen an das Leben in Indien. Ich war auf eher einfache Verhältnisse, auch in der Unterkunft der Freiwilligen, eingestellt. Außerdem wollte ich meine Erwartungen auch nicht zu hoch setzen, um nicht enttäuscht zu werden.

Was das Projekt betrifft, so hatte ich mir vorher in etwa das vorgestellt, was mich später auch erwartete, außer, dass ich dachte, die Arbeitszeiten pro Tag wären länger. Und ich hatte es mir schwieriger vorgestellt, eine vertrauliche Beziehung zu den Kindern, mit denen ich arbeiten sollte, aufzubauen, auch weil ich selbst nicht viel Erfahrung im Bereich Unterrichten hatte. Aber sowohl die Leute im Camp, als auch die Kinder bei der Arbeit waren wunderbar und es war überhaupt nicht schwierig, Kontakt und Vertrauen aufzubauen. Natürlich gab es Phasen, die einem lang vorkamen und Aspekte, an denen man sich reiben konnte, aber das ist ja überall so und das hatte nie speziell mit dem Projekt zu tun.

Die Arbeit mit den Kindern war oft anstrengend und nervenaufreibend, hat gleichzeitig aber auch sehr viel Spaß und Befriedigung gebracht. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man sieht, wie auf dem Gesicht eines Kindes plötzlich ein Licht aufgeht, und es etwas, das du mühevoll versucht hast ihm beizubringen, endlich verstanden hat. Und dann freut man sich nicht nur selbst, sondern auch dem Kind schwellt vor Stolz die Brust. Eins der lustigsten Erlebnisse war der Versuch, den Kindern das Wort „fish“ beizubringen, weil sie sowohl mit „f“ als auch mit „sh“ Schwierigkeiten hatten, sodass dann dabei „piss“ heraus kam. Es hat ganz schön viel Zeit, Mühe und improvisierte Techniken gebraucht, bis wir es endlich geschafft hatten – dafür war dann die Freude umso größer.

Aber auch neben der Arbeit gab es so viel zu sehen und zu erleben, sei es auf den Safaris, Wochenendtrips, mit den anderen Freiwilligen, oder bei “community visits”, wo man tiefere Einblicke in das Leben der Einheimischen bekommt. So habe ich andere Freiwillige aus aller Welt kennen gelernt und viele neue Freunde gefunden. Unter der Woche haben wir in unserer freien Zeit gelesen, gespielt, gequatscht, oder sind ins Dorf gelaufen. Abends haben wir oft Filme geguckt oder einfach draußen unter den Sternen gesessen und ab und zu gab es mal eine Party. Am Wochenende sind wir zur Erholung, Sight Seeing und Shopping meistens in umliegende Städte gefahren.

Dort musste ich mich erst daran gewöhnen, dass wo immer man geht oder steht, Massen von Indern um einen herum sind, einen anschauen und teilweise sogar Fotos mit ihren Handys machen. Es wird einem aber auch schnell klar, dass es beim Schauen bleibt, und dass es absolut nicht aufdringlich gemeint ist.

In vielen Situationen konnte ich feststellen, dass die Inder sehr freundliche und vor allem hilfsbereite Menschen sind, wann immer man ein Problem hat und Hilfe braucht.

Außerdem sind sie sehr gastfreundlich und um einen Chai kommt man nie herum, sowohl bei einem “community visit” als auch in einem Geschäft.

Durch die Vorbereitung von Praktikawelten war ich gut über das Leben in Indien informiert und hatte somit das Gefühl, bestens vorbereitet zu sein und mir weniger Sorgen machen zu müssen. Wenn ich Fragen hatte, konnte mir immer jemand helfen. Danke!

Auch die Betreuung vor Ort war toll. Die Leute waren unheimlich freundlich und hilfsbereit und im Camp war die Atmosphäre eher familiär als offiziell. Man ist dort als Freiwilliger auf jeden Fall gut und sicher aufgehoben.

Im Nachhinein kann ich sagen, dass es eine super Entscheidung war, dieses Projekt zu machen!

Meiner Meinung nach ist so ein Freiwilligendienst der beste Weg, ein Land wirklich gut kennen zu lernen. Ich habe so viel über Indiens Kultur und Menschen gelernt und dazu auch über mich selbst.

Jedem, der dieses Projekt auch machen möchte, kann ich nur empfehlen mindestens acht Wochen zu bleiben, da man nach vier Wochen gerade erst alles kennen gelernt und in sich aufgenommen hat.

Außerdem sollte man nicht zu viel Kleidung mitnehmen, da man dort viel Neues kauft. Ich habe fast die Hälfte meiner mitgebrachten Sachen dort gelassen.”

Wir freuen uns auch auf deinen Bericht – einfach per Email an info@freiwilligenarbeit-indien-nepal.de senden!

Student in Indien

Montag, 15. Februar 2010

Die Bildungspolitik in Indien brachte drei Hochschultypen hervor, die die unterschiedlichsten Ausrichtungen bieten. Charakteristisch für das Bildungssystem ist daher die verblüffende Vielfalt an Studienmöglichkeiten, die fast jeden Studienwunsch abdeckt.

Die Seite www.studieren-in-indien.de bietet eine einfache und praktische Möglichkeit, sich über Themen wie Studienvoraussetzungen, Bewerbungsverfahren und Finanzierungsmöglichkeiten eines Studiums in Indien zu informieren. Zudem finden zukünftige Studenten eine umfangreiche Übersicht der in Indien angebotenen Studiengänge.

Studieren in Indien … heißt, über sich hinaus zu wachsen!

Kosten von Freiwilligenarbeit

Montag, 8. Juni 2009

Eine Freiwilligenarbeit oder ein Auslandspraktikum ist eine einzigartige Erfahrung, an die man sich immer zurückerinnern wird. Doch damit verbunden ist stets auch eine Menge an Organisation und Planung, die vor Beginn erledigt werden muss. Und egal ob Du Deinen Auslandsaufenthalt selbst organisierst oder ein Veranstalter dies für Dich übernimmt: kostenlos ist weder Freiwilligenarbeit noch Auslandspraktikum. Doch welche Gründe hat das?

Meist werden Auslandspraktikum und Freiwilligenarbeit von staatlicher Seite nicht gefördert. Die Kosten für die Programme müssen also von den Teilnehmern selbst getragen werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die Einrichtungen für Deine Unterstützung nicht zahlen müssen und Deine Freiwilligenarbeit wirklich dort geleistet wird, wo Hilfe dringend notwendig ist! Denn genau dort ist ja auch das Geld eigentlich immer knapp! Du unterstützt mit Deinem Beitrag also das wirtschaftliche Wachstum und den Aufbau der jeweiligen Region. Die Kosten für ein Auslandspraktikum oder eine Freiwilligenarbeit sind damit durchaus sinnvoll!

Bei einer Freiwilligenarbeit oder einem Auslandspraktikum wird ein Großteil der Gebühren für Deine Unterkunft und Verpflegung ausgegeben. Ob Du nun in einer Gastfamilie lebst oder beispielsweise direkt im Projekt in einem Camp, es entstehen Kosten, die übernommen werden müssen. Dazu kommt, dass die jeweiligen Projekte aufrecht erhalten werden müssen und auch neue Programme entwickelt werden, um Dir eine Platzierung in einer wirklich geeigneten und sinnvollen Freiwilligenarbeit garantieren zu können. Nicht zu vergessen: die Betreuung vorab durch ausführliche Beratung und Vorbereitung auf den Aufenthalt und die Koordination und den Transport vor Ort, beispielsweise werdet ihr beim Anbieter Praktikawelten vom Flughafen abgeholt und könnt euch bei Fragen stets an das Team wenden. Es gibt also viele Faktoren, die bedacht werden müssen und die Kosten einer Freiwilligenarbeit oder eines Auslandspraktikums rechtfertigen.

Du würdest gerne an einem Auslandspraktikum oder einer Freiwilligenarbeit teilnehmen, aber das Finanzielle macht Dir Sorgen? Dann haben wir hier noch einen Tipp für Dich: Grundsätzlich besteht bei einem Auslandsaufenthalt immer die Möglichkeit, finanzielle Förderung zu beantragen. Verständlicherweise sind diese Mittel eher knapp, eine frühzeitige Beantragung empfiehlt sich also in jedem Fall! Bei Reisen in außereuropäische Länder kannst Du beispielsweise einen Fahrtkostenzuschuss des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) erhalten. Voraussetzungen dafür sind unter anderem eine bestimmte Dauer des Auslandspraktikums und ein fortgeschrittenes Studium. Für ein Auslandspraktikum, das in der Prüfungsordnung Deines Studiengangs festgelegt ist, bietet sich außerdem die Beantragung von Auslandsbafög an, das man unter Umständen auch bewilligt bekommt, wenn dies für das Inland nicht der Fall ist. Wie Du siehst gibt es also auch Möglichkeiten, die Kosten Deines Auslandspraktikums oder Deiner Freiwilligenarbeit zu reduzieren. Weitere Informationen dazu findest Du übrigens bei Praktikawelten.

Erfahrungen mit Praktikawelten – Freiwilligenarbeit Indien

Montag, 9. Februar 2009

Rana war 8 Wochen im Bereich Sozialarbeit in Indien tätig:

„ Ich habe meine Arbeit sehr genossen und bin jeden Tag sehr gerne zur Arbeit gegangen.
Klar, es war manchmal wirklich schwer, weil die Kinder oft unruhig sind und nicht zuhören, wenn man etwas beibringen möchte. Eins der größten Probleme, ist, dass sie alles auswendig lernen und nicht wirklich verstehen. Daher ist man oft sehr frustriert. Aber wenn dann, mal ein Kind kommt und dir etwas mitteilt was es gelernt hat, freut man sich sehr.

Ich habe in dem Dorf Palampur gewohnt. Es ist ein sehr süßes Dorf in den Bergen.
Genauso wie das Dorf sind auch die Einheimischen unglaublich süß. Ich habe mich mit vielen Einheimischen angefreundet und war oft zu Besuch für Tee und Kekse.
Die Menschen sind eher schüchtern und überhaupt nicht aufdringlich. Ich habe die Zeit in Palampur sehr genossen und wir haben immer, nach einem Wochenende außerhalb gesagt “Oh we are back home”.

In Palampur war der Sternenhimmel immer so schön und die ganze Landschaft ist einfach unglaublich! ich kann es nicht beschreiben, man muss es gesehen haben. Dazu war das Trekking im Himalaya Gebirge einfach einmalig- ich glaube eins der schönsten Dinge, die ich je gesehen habe.

Ich liebe Indien- ein tolles Land. Ich habe in diesen 2 1/2 Monaten so unglaublich viel gelernt. Und ich bin so froh, dass ich so etwas tolles erlebt habe. Ich wäre wirklich gerne länger geblieben.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Indien findest Du bei Praktikawelten unter Freiwilligenarbeit Indien.

Erfahrungen mit Praktikawelten – Freiwilligenarbeit in Nepal

Montag, 8. Dezember 2008

Charlotte war 4 Wochen im Bereich Sozialarbeit in Nepal tätig:

„Pro Tag gab ich zwischen 4 und 5 Lektionen auf verschiedenen Stufen.
Nach dem Unterrichtsende um 15.30 habe ich mit den Kindern der Gastfamilie gespielt oder hab einen Spaziergang gemacht und mir neue Orte angeschaut. Nach dem Abendessen verbrachte ich die Zeit mit meiner Gastfamilie.

Ich bin sehr schnell in Kontakt gekommen mit Einheimischen. Sobald man ein wenig Nepali spricht und von der Arbeit erzählt, sind sie sehr offen und freuen sich über den Kontakt. Mich hat die Gastfreundschaft und Großzügigkeit immer wieder aufs Neue überwältigt.

Unvergesslich bleibt meine erste Schulstunde. 37 Schüler, die aufstehen und mich, ihre neue Lehrerin begrüßen und gespannt sind, was ich mit ihnen vorhabe.

Ich habe neue Leute kennen gelernt, die mir nur nach einem Monat sehr nahe stehen.
Ich habe ein neues Land kennen gelernt, das sich immer wieder wie eine neue Heimat angefühlt hat. Ich war beeindruckt von der unglaublichen Reichhaltigkeit der Kultur und dem Lebensmut der Nepalesen.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Nepal findest Du bei Praktikawelten unter Freiwilligenarbeit in Nepal.