Archiv für Dezember 2008

Erfahrungen mit Praktikawelten - Freiwilligenarbeit in Nepal

Montag, 8. Dezember 2008

Charlotte war 4 Wochen im Bereich Sozialarbeit in Nepal tätig:

„Pro Tag gab ich zwischen 4 und 5 Lektionen auf verschiedenen Stufen.
Nach dem Unterrichtsende um 15.30 habe ich mit den Kindern der Gastfamilie gespielt oder hab einen Spaziergang gemacht und mir neue Orte angeschaut. Nach dem Abendessen verbrachte ich die Zeit mit meiner Gastfamilie.

Ich bin sehr schnell in Kontakt gekommen mit Einheimischen. Sobald man ein wenig Nepali spricht und von der Arbeit erzählt, sind sie sehr offen und freuen sich über den Kontakt. Mich hat die Gastfreundschaft und Großzügigkeit immer wieder aufs Neue überwältigt.

Unvergesslich bleibt meine erste Schulstunde. 37 Schüler, die aufstehen und mich, ihre neue Lehrerin begrüßen und gespannt sind, was ich mit ihnen vorhabe.

Ich habe neue Leute kennen gelernt, die mir nur nach einem Monat sehr nahe stehen.
Ich habe ein neues Land kennen gelernt, das sich immer wieder wie eine neue Heimat angefühlt hat. Ich war beeindruckt von der unglaublichen Reichhaltigkeit der Kultur und dem Lebensmut der Nepalesen.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Nepal findest Du bei Praktikawelten unter Freiwilligenarbeit in Nepal.

Erfahrungen Nepal

Montag, 8. Dezember 2008

Anna war 6 Wochen im Projekt Sozialarbeit in Nepal:

„Normalerweise war der Tagesablauf so, dass ich um sechs Uhr aufgestanden bin und dann ins Waisenhaus gegangen bin. Dort gab es dann Morgengymnastik, Tee, und ich hab den Kindern mit den Hausaufgaben geholfen. Nach dem Frühstück haben sie sich dann für die Schule fertig gemacht. Anschließend hatte ich bis vier Uhr frei, bis die Kinder wieder aus der Schule kamen und dann hab ich wieder mit ihnen gespielt, beim Lernen geholfen, usw. Um sieben Uhr hatte ich dann Feierabend.

Ich hab gelernt, dass es diesen Kindern sehr schlecht geht, aber dass sie trotzdem sehr glücklich sind. Außerdem halten sie alle zusammen, die Größeren kümmern sich um die Kleineren und alle sind sehr selbständig. Man merkt bei so einer Arbeit erst, wie gut es uns hier in Deutschland eigentlich geht.

Meine Gastfamilie war total super! So wahnsinnig lieb und sie haben mich gleich in die Familie aufgenommen. Ich hab mich sehr wohl gefühlt. Auch die anderen Nepalesen sind sehr nett und hilfsbereit.

Mein Auslandsaufenthalt war super! Ich bereue nichts! Das Land ist so komplett anders als Deutschland und man lernt vieles zu schätzen, wie beispielsweise Waschmaschinen oder einfach nur eine warme Dusche. Es war schon sehr gewöhnungsbedürftig am Anfang, aber ich hab mich sehr gut eingelebt.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Nepal findest Du hier.

Erfahrungen Indien

Montag, 8. Dezember 2008

Anna war 6 Wochen im Sozialwesen-Projekt in Indien:

„Ich habe sehr viele schöne Erfahrungen gesammelt. Die Arbeit mit den Kindern war sehr schön und sie zeigte mir beispielsweise, dass die Kinder auch in einer Welt ohne Spielzeug glücklich sein können.

Am Morgen gab es erst einmal Frühstück, danach wurden wir zu unseren Projekten gefahren. Als ich dort ankam, waren die meisten Kinder noch nicht da. So spielte und zeichnete ich mit ihnen bis alle Kinder anwesend waren. Danach wurde gesungen und ich unterrichtete meinen Teil, den ich vorbereitet hatte.
Zwei Mal in der Woche arbeitete ich nachmittags im Brige Course. Dort half ich den Kindern bei ihren Hausaufgaben. Sonst gingen wir nachmittags manchmal an den Strand, je nach Wetter, einkaufen oder man blieb auch mal zu Hause und las ein Buch.

Ich habe sehr viele schöne Erfahrungen gesammelt. Ich fand es eine gute Entscheidung diesen Auslandaufenthalt zu machen und würde es auch sofort wieder machen.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Indien findest Du hier.

Erfahrungen Indien

Montag, 8. Dezember 2008

Sarah war 4 Wochen im Projekt Unterrichten in Indien:

„Es hat einfach riesig Spaß gemacht mit den Kindern zu arbeiten. Jeden Morgen kamen die Kleinen schreiend auf mich zu und haben sich riesig gefreut, dass der Englischunterricht wieder losgeht. Die Kids waren so fröhlich und dankbar, das war wirklich ein schönes Gefühl.
Es war eine tolle Erfahrung, zu sehen wie glücklich die Kinder waren. Es war beeindruckend, wie gerne die Kinder lernen wollten.

Der schönste Moment meines Aufenthalts war der Abend an dem ich mit einigen der anderen Freiwilligen bei einem meiner älteren Schüler essen war. Er hat uns in seinem kleinen “Restaurant” Nudeln und Momos gemacht. Es war ihm sehr wichtig, dass wir ihn mal besuchen kommen, da er auf seinen eigenen kleinen Laden sehr stolz war. Das Essen war total lecker und wir hatten super viel Spaß.

Es war genau die richtige Entscheidung an diesem Projekt teilzunehmen. Ich muss ehrlich gestehen, dass es mich manchmal an meine Grenzen gebracht hat und ich am Anfang manchmal Angst hatte, dass es mir zu viel wird. Im Nachhinein war es jedoch eine super tolle Erfahrung, die mir gezeigt hat, dass man auch mit wenig glücklich sein kann, dass man oft einfach ruhig bleiben muss und dass es mir Zuhause verdammt gut geht und ich sehr dankbar sein muss.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Indien findest Du hier.

Erfahrungen Indien

Montag, 8. Dezember 2008

Brigitte war für 4 Wochen im Tierpflege-Projekt in Indien:

„Was Tierpflege betrifft, steht Indien noch ganz am Anfang. Es fehlen sowohl finanzielle Mittel für eine optimale Versorgung der kranken und verletzten Tiere als auch das Wissen über den Umgang mit Tieren. Als ich das Projekt buchte, dachte ich, ich würde dort in Arbeiten eingewiesen werden und die Einheimischen lediglich unterstützen. Allerdings war es so, dass die Einheimischen, die in diesem Projekt arbeiten eher von freiwilligen Helfern lernen als umgekehrt. Aber gerade deshalb habe ich jede Minute, die ich in diesem Projekt verbracht habe, als besonders wertvoll empfunden.

An einem typischen Arbeitstag wurden die anderen Freiwilligen und ich vormittags zum Projekt gebracht. Nach einem kleinen Rundgang durch das Gelände, um zu sehen, wie es den Tieren geht und ob andere Tiere neu angekommen sind, haben wir bis zu unserer Mittagspause alle Tiere ausreichend mit Wasser und Futter versorgt. Dabei war es besonders wichtig auf die Tiere zu achten, die zu krank oder verletzt waren, um das Futter oder Wasser selbst zu sich zu nehmen. Diese wurden von uns mit der Hand gefüttert. Nach einer einstündigen Mittagspause haben wir gemacht, was gerade anstand: den Tieren die Augen gesäubert, sie gebürstet und gesäubert, bei der medizinischen Versorgung geholfen und ihnen Nähe und Zärtlichkeit gegeben. Am späten Nachmittag wurden wir dann wieder abgeholt und zu unserer Gastfamilie zurückgebracht.

Meine Erfahrung mit den Einheimischen war, dass es ebenso wie hier Unterschiede zwischen den Menschen gibt. Generell wurden sehr herzlich und freundlich empfangen und die Inder waren stets bemüht, uns für ihr Land zu begeistern.
Die schönsten Momente für mich waren in der Zeit mit den Tieren. Zu sehen, wie sie unsere Gesellschaft genießen und uns ihr Herz öffnen.
Ansonsten hatte ich eine sehr lustige Zeit mit den anderen Freiwilligen. Wir haben immer füreinander gesorgt.

Ich bereue keine Minute, die ich in Indien verbracht habe. Würde ich noch einmal vor der Entscheidung stehen in Indien Tiere zu pflegen, würde ich es wieder machen. Die Arbeit mit den Tieren hat mein Herz genährt, der Kontakt zu einer völlig anderen Kultur hat meinen Blick auf die Welt um einiges bereichert.“

Mehr Informationen über Freiwilligenarbeit in Indien findest Du hier.